• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Fraktionssplitter

CDU Braunfels besucht Firmen „Bonbadener Maschinenbau GmbH“ und „Bonbadener Lasertechnik GmbH“

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Industrie und Gewerbe- das ist definitiv nicht das, was man mit „Braunfels“ in Verbindung bringt. Braunfels wirbt immer mir seiner sogenannten „Weißen Industrie“. Gemeint ist damit der Tourismus.

Das ist sicher schön, aber vom Tourismus alleine lässt sich eine Stadt wie unsere sicher nicht finanzieren. Da benötigt es schon noch weitere Einnahmen wie z.B. die aus der „Gewerbesteuer“. 
Und da muss man sich in Braunfels, außer den kleineren Läden, der Kneipen, Restaurants, kleineren Gewerbetreibenden und Werkstätten, auf wenige „größere“ Einzahler stützen.

Dazu gehört zweifellos die Firmengruppe „Bonbadener Maschinenbau GmbH“ und „Bonbadener Lasertechnik GmbH“.
Die beiden Firmen gehören unter ein Dach, Firmeninhaber sind Kai Uwe Gotthardt und Klaus Winsczyk, beides „Bonbadener Jungs“.

Doch erst mal von Anfang an:
Gründung der Ursprungsfirma war 1969 in der Schulstrasse 20, durch die Väter der beiden heutigen Firmeninhaber, Herrn Günter Gotthardt und Dietmar Winsczyk.
1979, also schon nach 10 Jahren wurde es dort zu eng und man führte den Umzug in das Gewerbe-/ Industriegebiet „Zum Wehrholz“ durch.

 

Die Söhne strebten eine „Mitarbeit“ in der väterlichen Firma offensichtlich schon in jungen Jahren sehr zielstrebig an. Kai Uwe Gotthardt studierte Maschinenbau und Klaus Winsczyk absolvierte die Ausbildung zum Feinwerktechniker, also auch hier wohlüberlegt, Studiengänge die nicht konkurrieren, sondern die sich wunderbar ergänzen, ganz zum Vorteil des Unternehmens.

2002 fand dann die Übergabe der Geschäftsführerschaft an Kai Gotthardt und Klaus Winsczyk statt, Zeit für den „Nachwuchs“ die Geschicke der Firma zu übernehmen und für die Väter sich aus dem „Hauptgeschäft zurückzuziehen. Wer sich nun vorstellt, dass die beiden älteren Herren sich auf die Gartenbank in die Sonne setzen, der sieht sich getäuscht.
Bei unserem Firmenbesuch durften wir uns selbst davon überzeugen, das Günter Gotthardt immer noch eine „Stütze der Firma“ ist und auch immer noch umfassend über alles informiert ist.

In diesen 47 Jahren, seit der Gründung der Firma, hat sie sich im Bereich Wehrholz sehr stark ausgedehnt und zu einem stattlichen und anerkannten Unternehmen seiner Branche entwickelt.
Auf ca. 5.000 m² Produktions- und Lagerfläche und ca. 3.000 m² Aussenlagerflächen, arbeiten die Firmen im Bereich der modernen Metallverarbeitung wie: „Umformen, Schweißen, Lackieren, Montieren, Drehen und Fräsen“, sowie im Bereich der Blechbearbeitung von bis zu 5 mm dicken Blechen.
Beschäftigt sind nach Auskunft von Kai Uwe Gotthardt im Moment etwa 45 Mitarbeiter.

Kommunalpolitiker sollten sich öfter mal auf den Weg machen um sich Firmen, dieser aber auch anderer Größenordnungen anzuschauen, damit sie ahnen, welch wichtige und wertvolle Komponenten der Gesellschaft sich im Stadtbereich befinden.


Gerhard Bender, CDU Braunfels

   

CDU Braunfels besucht Biogasanlage Klein in Leun

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Die positive Einstellung der CDU zu erneuerbaren Energien muss an dieser Stelle nicht noch einmal hervorgehoben werden. Alle Welt redet von Solarenergie, von Windenergie, Erdwärme und so weiter. Doch da gibt es eine andere Form der Energiegewinnung, die mehr im Verborgenen blüht und wenn man genauer hinschaut, ist es eine sehr bemerkenswerte Form, die zumindest in ländlichen Regionen eine absolut sinnvolle Nutzung der „tierischen Nahrungsendprodukte“  darstellt.

Zum Verfahren:
Von umliegenden Bauernhöfen (ca. 14 Stck.) werden die Düngrückstände angeliefert, etwas zerkleinert, mit Flüssigkeit angereichert und dann in einem riesigen Tank unter ständigem Umrühren gären lassen.

Das dabei entstehende Methangas wird dann verbrannt und zur Stromgewinnung und Wärmenutzung für Wohngebäude genutzt.

Nach dieser wertigen Nutzung ist aber noch nicht Schluss, denn danach wird der verbleibende Rest als hochwertiger Dünger wiederum auf die umliegenden Felder ausgebracht.

Und für die „Zweifler“  (Ja, aber das Zeug aufwändig durch die Gegend zu fahren) sei gesagt, die Zulieferer kommen aus einem Radius von max. 15 km, also ein durchaus „regionales Produkt.“

Und nun noch ein paar technische Daten, die uns der Betreiber, Johannes Klein dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat:

Inbetriebnahme: Herbst 2013, Bauzeit: 11 Monate
Gesamtinvestition  Biogasanlage: 1,6 Millionen €
Leistung BHKW: 250 KW elektrisch, Gesamtfeuerungswärmeleistung 583 KW
(elektrischer Wirkungsgrad 43 %)
Eingesetzte Substrate: Rindermist (80%), vom eigenen und von umliegenden
Betrieben(Insgesamt steckt ein Viehbestand von ca. 400 Kühen hinter der
Anlage),
Grassilage (15%), Maissilage (5%), Silagen nötig für konstante
Gasproduktion bzw. um Schwankungen ausgleichen zu können!
Durch Vergärung entsteht Biogas, pro Jahr ca. 1 Million m³,
entspricht Brennwert von etwa 500.000 Liter Heizöl!
zusätzliches Endprodukt = Gärrest: Hochwertiger Volldünger, flüssig und
geruchslos!
Stromproduktion pro Jahr: ca. 2,15 Millionen kWh (entspricht ca. 700
Haushalten), Auslastung der Anlage in den ersten beiden Jahren lag bei
jeweils 98 %
Wärmenutzung: eigenes Wohnhaus, zusätzlich zwei Nachbarhöfe am
Wärmenetz, in Planung: Scheitholztrocknung
Bedarfsgerechte Stromproduktion wäre möglich (Speicherung von Gas), dann
Bereitstellung der elektrischen Energie bei Bedarf z.B. 12 Stunden am
Tag mit doppelter BHKW Leistung...

Ein Blick auf die, seit Inbetriebnahme der Anlage erzeugte Stromleistung zeigt einen Stand, der in Kürze die 5.000.000 kWh überschreitet, ein beachtlicher Wert.

Fazit: Also besseres kann man aus einer solch anrüchigen Angelegenheit nicht machen! Zur Nachahmung und Weiterentwicklung empfohlen.



Gerhard Bender, CDU Braunfels

   

Dreikönigskaffee im Friederike- Fliedner- Haus

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Seit Jahrzehnten bereits ist es „Guter alter Brauch“, am Dreikönigstag (06.Januar) eines jeden Jahres, lädt der CDU- Stadtverband Braunfels die Bewohner des „Friederike- Fliedner- Hauses“ in Braunfels zum Kaffeenachmittag ein.

Ein Gedichtvortrag von Hartmut Müller, an den sich fast übergangslos ein Liedvortrag der „Sternsinger“ anschloß, eröffnete den stimmungsvollen Nachmittag.

Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Bender begrüßte die zahlreich erschienen Senioren, den Chef des Hauses, Herrn Uerlings und auch die Sozialbetreuer Frau Sommer, Frau Becker und Herrn Goertemaker.

Obwohl nur ein kleiner Beitrag, dessen ist er sich bewusst, soll es doch ein Zeichen dafür sein, dass die CDU unsere Senioren nicht vergisst.

„Nach einem langen, anstrengenden Leben, in dem jeder von Ihnen seine Pflichten erfüllt hat, seine Kinder groß gezogen hat, seine Arbeit pflichtbewusst verrichtet hat, haben Sie es sich verdient, daß sich nun andere auch mal um Sie kümmern.“ so Gerhard Bender.

Dann gab er das Wort weiter an den ebenfalls anwesenden Hans- Jürgen Irmer, der in seinen, bewusst kurz gehalltenen Begrüßungsworten, ebenfalls die Rolle der Senioren beim Wiederaufbau unseres Landes hervorhob.
Anschließend liess es sich Irmer  auch nicht nehmen, zusammen mit CDU- Kreisgeschäftsführerin Ulla Landau, per Servierwagen die Senioren mit Kaffe und Kuchen zu versorgen.

Dann wurden die liebevoll gebackenen Kuchen, zusammen mit duftendem Kaffe ausgiebig genossen. Natürlich nutzte man die Zeit auch für ein Schwätzchen über politische oder sonstige alltägliche Dinge.

Gerhard Bender hatte noch eine kleine Geschichte im Gepäck, über einen bösen Jungen, der durch seine aufbrausende Art, immer wieder andere Kinder, aber auch Eltern und Großeltern verletzte.
Durch einen Trick mit Nägeln, die er bei jedem Wutausbruch in den Zaun schlagen musste, konnte ihm sein Vater seine verletzenden Ausbrüche bewusst machen und ihn zur Umkehr bewegen.
Eine Geschichte, die alle ein wenig nachdenklich stimmte.

Eine von Hartmut Müller vorgetragene, lustige Geschichte rundete den Nachmittag ab. Für das nächste Jahr kündigten die Senioren an, etwas singen zu wollen.

„Diesem Wunsch werden wir selbstverständlich gerne nachkommen. Eine wunderbar harmonische Veranstaltung, die wir mit Sicherheit auch in den nächsten Jahrzehnten nicht aufgeben werden“, so Gerhard Bender abschließend.

Als nächstes stehen noch die Kaffeenachmittage im Solmser Heim (14.02.2016, 15:00 Uhr) und im Seniorenheim des „Medi- Center Falkeneck“ (03.03.2016, 15:00 Uhr) an.


   
© CDU Stadtverband Braunfels 2019